01 — Was ist das
Was macht ein Plug-in Hybrid Auto aus.
Der Plug-in-Hybrid (PHEV) ist für Fahrer gemacht, deren tägliche Pendelstrecke berechenbar innerhalb der elektrischen Reichweite liegt – meist 40–80 km – die aber gelegentlich auch längere Fahrten unternehmen. Über Nacht geladen, bewältigt die erste Ladung den Weg zur Arbeit komplett elektrisch. Auf längeren Strecken übernimmt der Benzinmotor und macht der Reichweitenangst ein für alle Mal ein Ende. Das Ergebnis: extrem niedrige Kosten im Alltag bei voller Reichweitenfreiheit.
In Märkten mit niedriger Dienstwagensteuer für emissionsarme Fahrzeuge sind PHEVs für Firmenflotten zur Standardwahl geworden. Die offiziellen WLTP-CO₂-Werte berücksichtigen den Anteil des elektrischen Betriebs, was sie auf dem Papier steuerlich attraktiv macht. Die tatsächliche Effizienz hängt jedoch ganz von der Ladedisziplin ab – wer regelmäßig lädt, erreicht im stromlastigen Betrieb Verbrauchswerte, die denen eines Vollhybriden nahekommen.
Am besten für
- 01Pendler mit Hin- und Rückweg unter 80 km und Lademöglichkeit
- 02Dienstwagenfahrer in Märkten mit Steuervorteilen für emissionsarme Fahrzeuge
- 03Fahrer, die elektrischen Alltag ohne vollen Umstieg wollen
- 04Mischnutzer: elektrisch in der Stadt, Benzin auf Wochenendtouren
- 05Flottenbetreiber, die WLTP-CO₂ und Steuereffizienz zugleich anvisieren